Der weiße Schwanen vor dem Umbau: Nürnberger Thurnauer Festzug 1953 (Irmgard Will)

Geschichte des Weißen Schwanens

Eckdaten

  • 1615
    Erste urkundliche Erwähnung (Peter Dresen, Befunduntersuchung)
  • 1655
    Errichtung des Nebengebäudes als Scheunenbau ohne Wohnnutzung (dto.)
    Das Hauptgebäude war nach dem Dreißigjährigen Krieg wohl noch in bewohnbarem Zustand, das Nebengebäude, eine Scheune ohne Wohnnutzung, musste jedoch erneuert werden. (Dendrochronologischer Befund → Bescheid BlfD vom 05.12.2024)
  • 1672
    Neubau des Wohn- bzw. Gasthauses, möglicherweise unter Einbeziehung älterer Mauerreste im Kellerbereich (Peter Dresen, Befunduntersuchung)
    Nachdem sich die wirtschaftliche Lage des Hausbesitzers wieder etwas konsolidiert hatte, ersetzte er das durch den Dreißigjährigen Krieg doch arg in Mitleidenschaft gezogene Wohnhaus durch einen Neubau. (Dendrochronologischer Befund → Bescheid BlfD vom 05.12.2024)
  • 1732
    Der Schwanenwirt Georg Retsch erwirbt wichtige neue Rechte für sein Gasthaus: Zum Bierbrauen kam u.a. der Ausschank von Wein und Branntwein sowie das Schlachten von Rindern und Schweinen. (Uta v. Pezold, Vom Schwanenwirtshaus, S.36)
  • 1775
    Größere Umbaumaßnahmen mit Einbau der Stuckdecken in den beiden großen Räumen des Obergeschosses. (Peter Dresen, Befunduntersuchung)
  • 1847
    Erneuerung des Laubengangs auf der Hofseite des nördlich an das Hauptgebäude angebauten Nebengebäudes. (Peter Dresen, Befunduntersuchung)
  • 1875
    Friedrich Bergmann zieht als Privatier ein und verzichtet auf die Schanklizenz. Aus dem Gasthaus wird ein Wohnhaus. (Uta v. Pezold, Vom Schwanenwirtshaus, S.38)
  • 1956
    Umfangreiche Baumaßnahmen durch die Familie Waldhier. Einbau von Druckerei und Schreibwarengeschäft im Erdgeschoss. Erneuerung der Südfassade im EG und 1. OG. (Peter Dresen, Befunduntersuchung)
  • 2024
    Der Schreibwarenladen wird geschlossen und das Anwesen an das Staatliche Bauamt Bayreuth verkauft.